Fußpilz erkennen

Was hilft effektiv gegen Fußpilz? Die Pilzinfektion an den Füßen zeichnet sich durch seine Hartnäckigkeit aus und kehrt gerne wieder zurück. Welche Medikamente bzw. welche alternativen Hausmittel schlagen bei der Behandlung von Fußpilz-Symptomen an? Wir haben ein breites Spektrum an Informationen zu Ursachen, Therapieformen und Vorbeugung der Pilzinfektion zusammengetragen.

 

Was ist Fußpilz?



Fußpilz, im medizinischen Fachjargon unter dem Begriff „Tinea pedis“ abzustempeln, wird durch Fadenpilze (Dermatophyten) verursacht. Für die oftmals chronisch verlaufende Pilzinfektion sind selten Hefepilze oder Schimmelpilze verantwortlich. Überdies handelt es sich um eine Hautpilzerkrankung, die ausschließlich an den Füßen zu lokalisieren ist.

 

Erscheinungsformen

 

Der klassische Hautpilz tritt in drei zu differenzierenden Erkrankungsformen auf. Zum einen die Infektion der Zehenzwischenräume (Tinea pedis interdigitalis), gilt als häufigste Form, befindet sich zwischen den Zehen vier und fünf. Zum anderen kann die Infektion auf der Fußsohle (Tinea pedis plantaris) auftreten. Als dritte Erkrankungsform tritt der Pilzbefall im Fußgewölbe (vesikulös-dyshidrotische Ausprägung) auf.

Erste Anzeichen einer Pilzinfektion machen sich in Form von einer Rötung und einer zunehmenden Schuppung der Haut bemerkbar. Die anfänglichen Symptome äußern sich an Fußsohle und an Zehenzwischenräumen. Im fortgeschrittenen Verlauf treten klassische Symptome wie Nässe, Bläschenbildung, Juckreiz und Brennen auf.

In den Regionen des Fußes treffen die Dermatophyten auf eine feuchtwarme Umgebung, in der sie sich pudelwohl fühlen. Im Grunde eine Parallele zu den Pilzen, die im Wald ihr ideales Brutklima zum Heranwachsen finden. Dennoch sollten wirkungsstarke Maßnahme zur Behandlung des Pilzes im Fußbereich ergriffen werden. Im Worst Case führt nicht behandelter Fußpilz sogar zu Nagelpilz.

 

Vorkommen

 

In Europa gilt die Infektion im Fußareal als verbreitete Infektionskrankheit, sogar als Volkskrankheit, und hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Möglicherweise verdanken wir es auch der Schuhindustrie, die immer innovativer, nicht atmungsaktive Schuhe der Schönheit wegen designt. Was sicherlich die Frauen beruhigt, ist, dass Männer deutlich häufiger mit den Unannehmlichkeiten des Pilzes zu kämpfen haben. Nichtsdestotrotz steigt mit zunehmendem Alter die Rate, sich eine Pilzinfektion einzufangen.

Nicht immer wird „Tinea pedis“ wirksam und effektiv behandelt – möglicherweise fehlt das fachkundige Wissen zu alternativen Behandlungsmethoden, oder aber die Betroffenen scheuen den Facharzt des Vertrauens aus Schamgefühl aufzusuchen. Es ist ratsam und wichtig, gegen Fußpilz anzugehen, und die Pilzerkrankung als ernsthafte und folgenschwere Erkrankung der Fußpartie wahrzunehmen. Schließlich verfolgt Betroffene der Fußpilz auf Schritt und Tritt und er ist sogar hoch ansteckend. Daher ist die Prävention das A und O. Ansonsten gefährdet der Fußpilz im Alltag noch weitere (unschuldige) Personen desselben Haushaltes. Beispielsweise wird Fußpilz schon übertragen, wenn sich abfallende Hautschuppen beim Barfußlaufen bei anderen festsetzen. Erstaunlicherweise ist die Infektionskrankheit unter Naturvölkern quasi gänzlich unbekannt.