Fußpilz in der Schwangerschaft

Fußpilz (medizinisch: Tinea pedis) kann leider auch während der Schwangerschaft auftreten. Die hartnäckigen Fußpilzerreger (meist „Dermatophyten“) übertragen sich besonders leicht von Mensch zu Mensch. Was Sie bei der Behandlung während einer Schwangerschaft beachten müssen erfahren Sie auf dieser Seite.

Fußpilz in der Schwangerschaft behandeln

 

Warum ist bei der Behandlung in der Schwangerschaft Vorsicht geboten?

Eine Fußpilz-Infektion sowie jegliche andere Erkrankungen sollten bei schwangeren Frauen anders behandelt werden, also bei nicht-schwangeren Frauen. Der Grund dafür ist, dass einige Medikamente dem Fötus schaden könnten, weshalb auf diese sogenannten fetotoxischen Medikamente verzichtet werden sollte.

Eine orale Einnahme von Medikamenten gegen Fußpilz sollte deshalb vermieden werden. Jedoch können andere Behandlungsmethoden verwendet werden.

 

 

Salben bei Fußpilz in der Schwangerschaft?

 

Bei der Frage, ob und welche Salben gegen Fußpilz in der Schwangerschaft verwendet werden können, gibt es sehr viele verschiedene Meinungen.

Die „Canesten Extra Ceme“ beispielsweise enthält den Wirkstoff Bifonazol, welcher nur äußerlich angewendet wird und daher keine systemische Wirkung (Wirkung auf andere Organe) haben sollte. Dennoch wird im Beipackzettel der Canesten Creme geraten, die Creme während einer Schwangerschaft erst „nach sorgfältiger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abschätzung“ anzuwenden. Außerdem sollte die Anwendung einer Creme mit dem Wirkstoff Bifonazol in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten vermieden werden.

Sie sollten bei einer Fußpilz-Infektion in der Schwangerschaft also in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Hier finden Sie mehr Information zu den besten Salben gegen Fußpilz.

Sie können Ihren Fußpilz aber auch natürlich und ohne Risiko für Ihr ungeborenes Kind beseitigen:

Natürliche Fußpilz Behandlung in der Schwangerschaft

Um alle eventuellen Risiken auszuschließen, empfiehlt es sich besonders in der Schwangerschaft auf natürliche Mittel zur Fußpilz Behandlung zurückzugreifen. Das Wichtigste bei der Fußpilz Behandlung ist, dass Sie Ihre Füße trocken halten. Dies kann schon auf einfache und natürliche Weise erreicht werden:

 

Naturmittel gegen Fußpilz – Zedernholz

Zur Unterstützung der Heilung und besonders zur Vorbeugung empfiehlt es sich Einlegesohlen aus Zedernholz in den Schuhen zu tragen. Die antibakterielle Zederna-Sohle macht geruchs- und pilzbildende Hornhautbakterien unschädlich und hält die Füße angenehm trocken, sodass weder Fußpilz noch unangenehmer Fußgeruch entstehen kann. Denn die Fußpilzerreger fühlen sich gerade in feucht-warmem Klima wohl und gedeihen dort schneller.

 

Hausmittel gegen Fußpilz

Es gibt verschiedene Hausmittel gegen Fußpilz, die die Fußhygiene und Hautpflege unterstützen. Die bekanntesten Hausmittel sind Teebaumöl, Eichenrinde oder Apfelessig.

Teebaumöl zum Beispiel hilft bei der Behandlung von Fußpilz, da es antibakteriell und fungizid wirkt und den unangenehmen Juckreiz lindert.

Lesen Sie hier mehr über die Wirkung und Anwendung der verschiedenen Hausmittel gegen Fußpilz.